Adipositas-Chirurgie
| Verstellbares Magenband | ||
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Ein weiches Kunststoffband wird um den oberen Magenanteil gelegt und schnürt einen kleinen Vormagen vom restlichen Magen ab. Auf diese Weise können nur viel geringere Nahrungsmengen augenommen werden, das Hungergefühl reduziert sich. Ein in das Band integrierter Ballon kann von aussen gefüllt werden, so dass nachträglich die Öffnung zwischen den Magenteilen verkleinert werden kann. Das Magenband erfodert hohe Disziplin bei der Ernährung, andernfalls kann kein Erfolg erwartet werden.![]() |
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| Magenbypass | ||
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Vom Magen wird ein kleiner Vormagen abgetrennt und an diesen eine Dünndarmschlinge angschlossen. Die Verdauungssäfte werden erst etwa 1,80m entfernt von dieser hochgezogenen Dünndarmschlinge wieder in den Darm geleitet, so dass die Nahrungsaufnahme durch den kleinen Vormagen erheblich reduziert ist und gleichzeitig die Nahrung in geringerem Maße vom Körper ausgenutzt werden kann. Der abgetrennte Magen bleibt im Körper. |
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| Schlauchmagen | ||
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Bei extremen Übergewicht hat sich die weitgehende Entfernung des Magens bewährt. Mitunter kommt es jedoch im Laufe der Zeit zu einer Aufweitung des schmalen Magenschlauches, so dass nach 1-2 Jahren evtl. zusätzlich eine zweite Operation mit Dünndarmverkürzung erforderlich ist. Bisher ist eine zweite Operation bei etwa 20% der so operierten Patienten erfordferlich. | |
| Biliopankreatische Diversion (BPD) | ||
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Auch hier wird der Magen stark verkleinert, die zur Verdauung notwendige Dünndarmstrecke wird jedoch ganz extrem verkürzt, sa dass nur relativ wenig Nahrung ausgewertet werden kann. Diese Operation hat die größten Auswirkungen auf den gesamten Stoffwechsel und bedarf einer lebenslangen Begleitung und Kontrolle der Patienten. |
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| Digestive Adaptation | ||
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Diese Verfahren berücksichtigen entwicklungsgeschichtliche und hormonelle Aspekte der Fettleibigkeit. Neben einer Magenverkleinerung erfolgt eine Teilentfernung oder Verkürzung des Dünndarmes. Zu diesen Verfahren liegen noch keine Langzeitergebnisse vor. |
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| Magenballon | ||
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Einen Magenballon nutzen wir gerne als Vorbereitung bei extrem übergewichtigen Patienten, um vor der eigentlichen Operation in einer sechsmonatigen Phase das Gewicht zu reduzieren. Außerdem erfordert der Magenballon eine konsequente Umstellung der Ernährung , so dass schon zeitig überprüft werden kann, ob der Patient zu einer wirklichen Änderung seiner Lebensweise bereit ist. Der Ballon muss allerdings nach sech Monaten wieder entfernt werden, da er sonst die Magenschleimhaut schädigen kann. |












